In Nizza werden die Prostituierte Rita und ein Polizist ermordet. Kurz darauf taucht Cerutti, der Bruder Ritas auf und nimmt die Unterwelt auseinander. Sehr zum Missfallen der ansässigen Banden und einiger korrupter Bullen.
Der nächste gesichtete Belmondo nach Le Magnifique, der weniger albern und dadurch aber auch deutlich lustiger ist als Letzterer. Der Windhund ist eher der klassische Belmondo, der hart zulangt, immer einen coolen Spruch auf Lager hat, Charmeur und Frauenheld ist und erstmal umlegt und dann fragt.
So kommt diese Krimikomödie recht flott, aber auch rabiat daher, denn Cerutti ist bei der Wahl seiner Methoden wenig zimperlich und moralisch durchaus fragwürdig. Aber für heiligt der Zweck die Mittel.
Die Darstellenden sind solide und Belmondo ist mit guter Laune dabei. Kein Wunder, hat er doch ein paar kleine nette Stunts zu erledigen und bleibt quasi immer Herr der Lage. Und er darf eine wirklich flotte Kiste fahren.
Das Drehbuch schlägt im Verlauf ein paar kleine Haken und gibt Cerutti Wissen mit den Weg, bei dem man sich fragt, woher der das wissen soll. Das wirkt zunächst etwas ungeschickt, erklärt sich aber letztlich rasch von selbst. Größere Überraschungen bleiben indes aus und das Finale hätte man sicher cleverer gestalten können.
Unterhaltsamer Action-Krimi voller Humor und dusseligen Sprüchen. Belmondo zieht Chaos hinter sich her und spielt wie dereinst Clint Eastwood in "Für eine Handvoll Dollar" zwei Banden gegeneinander aus.