Review

Tierhorror scheint nie aus der Mode zu kommen und so präsentiert man nach Killerhunden ("The Breed"), blutgierigen Krokodilen ("Die Fährte des Grauens", "Blackwater", "Rogue" und "Croc"), mal wieder ein maritimen Haischocker und was für einen. "Malibu Shark Attack" erinnert an eine aufgeblasene Folge von "Baywatch", denn das Setting und der Strand erinnern andauernd an die 90er Erfolgsserie. Die Story ist ähnlich hanebüchend, denn nach einer gewaltigen Explosion wird eine vom aussterben bedrohte Haiart befreit, die kurz daraufhin Badegäste dezimiert. Die ach so bösen Fischlein, werden schon nach ein paar Sekunden gezeigt und entstammen komplett dem heimischen Computer, wobei die Grafik der komischen Fratzen nie PS3 - Niveau erreicht. Dasselbe gilt auch für die Leistungen der Darsteller, die gelinde gesagt Soap - Sphären erreichen und den Untergang dieser lahmen Gurke beschleunigen. Mit Peta Wilson, ist zudem ein bekannter Name im Cast, spielte sie doch Nikita in der Serienversion des Luc Besson Klassikers und im Fantasyactionvehikel "Die Liga der außergewöhnlichen Gentleman" Mina Harker. Auch wenn sie als Vampirin, darstellerisch recht limitiert war, hatte sie dort mehr Raum zur Entfaltung und wirkte nicht so blass. Der Rest der Schauspieler ist unbekannt und dient eh nur als Haifischfutter. Unterm Strich, bin ich schon nach knapp 15 Minuten bei Sichtung, die Seegurke eingeschlafen und lediglich zwischendrin mal wieder wachgeworden, um mir die teils immer selben Attacken der CGI - Fischstäbschen anzutun, was in einigen netten Splattereien ausartete, die den Film aber nie in 18er Sphären heben könnten. Positiv anzumerken ist das Cover der DVD, was mal wieder besser ist, als der ganze hirnrissige Film. Wenn ich Haie sehen will, schau ich mir dann doch lieber zum 100sten Mal "Der weiße Hai" oder "Deep Blue Sea" an.

Fazit: Maritime Gurke, trotz FSK 18 nicht überbrutal, mit flacher
          Story, Pappaufstellern von Schauspielern und simplen
          Trickeffekten.

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