... am Stadtrand von München ganz sicher nicht. Im Gegenteil, hier scheint die Welt noch in Ordnung. Die Mieterschaft macht auf den ersten Blick einen seriösen Eindruck - man wähnt sich in einer gutbürgerlichen, ruhigen Gegend. Doch die Vorstadtidylle ist trügerisch: als eine junge Frau (Bernadette Heerwagen) beim Joggen ermordet wird, beginnt die biedere Fassade der Nachbarschaft Stück für Stück zu bröckeln. Kommissar Fischer (Hanns Zischler) nimmt die Ermittlungen auf und sieht sich schon bald mit menschlichen Einzelschicksalen konfrontiert, die dem ehemaligen Benediktinermönch die Arbeit nicht gerade leichter machen. Die Hausbewohner werden der Reihe nach befragt, eine Wohnungstüre nach der anderen öffnet sich, doch niemand scheint etwas über den Mord zu wissen. Zu seiner Überraschung trifft Fischer jedoch auf eine alte Bekannte. Mit der Partnerin des Mordopfers, Clarissa Weberknecht (Maja Maranow), die ihr Geld als Domina in einem Edelbordell verdient, hatte er vor einem Jahr schon einmal zu tun. Damals konnte man ihr den Tod eines Freiers nicht anlasten - und auch jetzt deutet nichts darauf hin, dass zwischen Weberknecht und dem Mord an ihrer Lebensgefährtin ein Zusammenhang besteht. Möglicherweise gibt es einen solchen aber in anderer Hinsicht. Vor ein paar Wochen verschwand in der Gegend ein junges Mädchen - durchaus denkbar, dass sich die beiden Fälle überschneiden. Fischer und seine Kollegen nehmen die einzelnen Mietparteien genauer unter die Lupe, als in unmittelbarer Nachbarschaft ein weiterer Mord geschieht. Die Sachlage wird dadurch allerdings eher komplizierter, denn das Opfer ist ein Stadtstreicher, der sich eher zufällig in der Gegend aufzuhalten schien...