In dieser Dokumentation beschäftigt sich Robert Guenette mit dem ersten Film aus der „Star Wars“-Reihe von 1977. Wobei „Dokumentation“ für dieses TV-Special von damals zu hoch gegriffen ist. „The Making of Star Wars as told by C-3PO and R2-D2“ mutet schon auch wie ein Werbefilm an, der sich an den damaligen Hype dranhängt. Immerhin kann die Sendung für sich verbuchen, die erste „Doku“ über Star Wars zu sein.
Eingebettet in immer wieder eingestreute Spielszenen mit den beiden Droiden, die man sich gerne hätte sparen dürfen, gibt es eine Mischung aus Szenen vom Dreh, Interviews und Ausschnitten aus dem Film. Oftmals begleitet von einem Kommentar aus dem Off, welcher die Handlung des Kinofilms weitererzählt oder zu dem gezeigten Material am Set Erklärungen liefert. Letzteres, die Aufnahmen von den Dreharbeiten, sind das Interessanteste an diesen fünfzig Minuten. Ein bisschen was zu den Effekten und der Arbeit mit Modellen, kurze Interviews mit George Lucas und dem darstellerischen Trio Mark Hamill, Carrie Fisher und Harrison Ford, dazu Sir Alec Guinness und der Produzent Gary Kurtz. Leider nichts zur Filmmusik, dafür aber über den Auftritt der Droiden am Walk of Fame. Prioritäten.
Das TV-Special geht nie in die Tiefe, es bleibt oberflächlich und wirkt leider immer wieder wie eine lange Werbung. Immerhin gibt es doch ein paar interessante Blicke in die Dreharbeiten. Wer allerdings wirklich mehr über die Herstellung und Ursprünge des Films erfahren möchte, dürfte woanders fündiger werden.