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Meeker ist ein Psychopath, der mit seiner Frau einen Laden überfällt. Mike, ein ex Footballstar (Martin Kove= Rambo 2, Stahljustiz) erschießt Meekers Frau und Meeker landet auf dem elektrischen Stuhl, wo er Rache an Mike schwört. Nun wird Mike vom materialisierten Geist Meekers gejagt.
Mike erhält Hilfe von einem Ex-Cop mit Alkoholproblem und einem schwarzen hyperaktiven Taxifahrer, der mehr Scheiße als Chris Tucker, Eddie Murphy und Martin Lawrence zusammen labert. Der Typ ist die Essenz aller Klischees über Schwarze im Film.
"Es heißt, wenn einem sein Leben versaut wurde, hängt sein Geist so lange rum, bis er seine Rache bekommt und er tanzt sein Limbo zwischen Leben und Tod."
Die Story wurde stark von Filmen wie House 3, Shocker oder Nightmare on Elm Street inspiriert. Vor allem Meekers nerviger Charakter ist ein absolut mißglückter Versuch einer Kopie von Freddy Krueger.
Dafür ist der Film recht flott inszeniert und es gibt fast pausenlos Action, bestehend aus Schießerein, Prügeleien und Verfolgungsjagten. Die Action ist nicht herausragend gut aber es reicht für kurzweilige und sehr anspruchslose Unterhaltung.
Am meisten hat mich Meeker genervt, der immer wieder in unterschiedlichen Kostümen (französischer Koch, Klaun usw.) auftaucht und unlustige Sprüche klopft. Das Finale ist etwas actionarm und dämlich.

Spoiler: Es stellt sich heraus, dass eigentlich Meeker seine Frau beim Ladenüberfall versehentlicherweise  umgebracht hat und nicht Mike! Meeker begeht Selbstmord. Dadurch wird der gesamte Film im Nachhinein vollkommen unlogisch.
Spoiler Ende

Unterhaltsamer Schrott, den man sich als Fan von B-Actionfilmen mit einer Prise Horror mal geben kann.

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