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Angesichts des Covers hätte ich darauf gewettet, dass dies ein NIGHTMARE-Verschnitt werden würde und mit Clint Howard in der Rolle der Freddy-Imitation! Stattdessen ist es eine bizarre Art von Vorgänger von NIGHT OF THE DEMONS, nur mit viel mehr Sex und Sleaze. Tatsächlich scheint der aus dem Gay-Erotikbereich kommende David DeCoteau hier noch mehr an nackter Haut interessiert zu sein als am Horror, obwohl er in dem Genre später größere (naja, immer noch relativ kleine) Erfolge feiern sollte. Das soll nicht heißen, dass dieser sinnliche Slasher mit auferstehenden Opfern im letzten Akt nicht doch noch überraschend blutig und ruppig wird. Nur unterhaltsam ist er nicht sehr, auch wenn die seltsamen Dialoge und Sexpraktiken stets gerade noch so ausreichen, um den geneigten Zuschauer nicht komplett zu vergraulen.