Review

Eigentlich ist die Idee mit der Homage an die guten 80er Actioner eine feine Sache, da gerade ich, mit diesen, sogenannten „Body-Movies“, aufgewachsen bin. So zähle ich natürlich Lethal Weapon, Beverly Hills Cop und Walter Hills Nur 48 Stunden zu meinen „All-Time-Action-Favorites“. …und begab mich voller Vorfreude in das Lichtspieltheater meines Vertrauens. Was mich da allerdings erwartete trieb mir die Pippi in die Augen. Allerdings keine Freudentränen.
Nehmen wir mal das Zugpferd Bruce Willis aus dem Gedächtnis, so bleibt nichts weiter als eine peinliche und rotzfreche Vollentgleisung von einem Diebstahl übrig, der eher ein verspäteter Wellenreiter als ein Lobgesang auf diese genialen Filme ist. Das Gag-Feuerwerk entpuppt sich als Rohrkrepierer, die Spannung erreicht bei ihren Höhepunkt in etwa den Kick, den meine Oma beim Häkeln diverser Kindersocken erreicht und meiner Tochter beim „Highspeed-Dreirad-Race“ zu zuschauen beinhaltet ebenfalls mehr Adrenalin als dieser müde Abklatsch hier. Wobei sie mit ihrer pinken Sonnenbrille auch noch mehr Coolness ausstrahlt. Einzig Opa Willis taugt als Grund sich diesen Film anzusehen und fährt somit auch den einzigen Punkt ein. Allerdings macht es auch nix auf die DVD-Veröffentlichung zu warten.

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