Hierbei handelt es sich um einen weiteren Film der Butcher Brothers, die uns bereits mit The Hamiltons einen genreübergreifenden Film bescherten. Mit the violent kind liefern uns die Kollegen wieder einen etwas nicht klar zu definierenden Horrorfilm ab, der im Rockermillieu beginnt und im Zombienichts endet.
Bitte entschuldigt die Ironie, aber ich stehe nicht so auf "keine Ahnung was es wird, aber irgendwie passt es schon" Filme.
zur Story:
Die Geburstagtsfeier einer 50jährigen (die Rocker-Mutter der beiden Hauptakteure(beide Brüder sind natürlich unterschiedlich gestrickt)) läuft etwas aus dem Ruder, als eine(es gibt noch ne andere, welch ein Zufall(zwei Brüder und zwei Schwestern)) der Beteiligten blutüberströmt auf den Rest zuläuft und um Hilfe bittet.
Die Party ist fast am Ende und natürlich nimmt man die "verletzte" Person mit ins Haus und verfrachtet sie in ein Zimmer.. Kein Wagen oder Cell-Phone funktioniert hier natürlich.
Kurze Zeit später attakiert die Verletzte ihren Bewacher.
Nach einigen fruchtlosen Attaken der Gefangenen auf Andere taucht plötzlich eine Gruppe von ebenso "gestört brutalen" Leuten auf und versucht die "Anderen" dazu zu bringen, die Erstverletzte auszuliefern, weil diese etwas in sich trägt, was die Gruppe unbedingt haben möchte(oder auch will, da Folter hier zum Alltag gehört). Die Gruppe bezeichnet sich selbst nicht als the human sondern ` the violent kind´ und sie brauchen das, was in der einen Schwester ist, als Opfergabe, damit das Böse die Welt besiedeln kann.
--- Wer den Film noch sehen möchte darf jetzt nicht weiterlesen.---
Am Ende werden die Überlebenen frei gelassen(wie nett aber auch) und befinden sich in einer Welt von (vom bösen) infizierten
Menschen wieder.
Inszenierung:
Die Darsteller sind gutes Mittelmass. Die Story ist genau wie bei the Hamiltons unentschlossen(Horror(Zombie oder Vampir oder ? einfach nur böse) oder Mystery(etwas zu viel splatter hierfür aber zuwenig für`s andere Genre)) und daher wirken die zwischenmenschlichen (Bruder und Bruder sowie Schwester und Schwester) Beziehungen etwas arg stereotypisch. Der Soundtrack ist leider gerade wenn es spannend wird nicht immer passend, aber ansonsten sind die Rocksongs ganz OK.
Natürlich erzähle ich hier nicht alles was passiert, obwohl der Rest der Story eh nicht gerade originell ist, sollte ich trotzdem noch ein wenig übrig lassen.
Fazit:
Die lapidaren Beziehungsprobleme der beiden Brüder(ein Rebell, ein Bodenständiger und selbstverständlich prügeln sie sich auch) und der beiden Schwestern(einmal der Liebling von allen und die, die schon immer den bodenständigen Bruder mochte) sind leider zu arg konstruiert. Die Inszenierung dieses nicht so ganz klar einzuordnenden Films ist zwar gelungen(wie bei the Hamiltons), aber hinterlässt einen etwas `was war das jetzt eigentlich` merkwürdigen Bei-(nicht "nach")geschmack.
Hauptsache kein "Happy-End".
PS:
Warum der Film keine FSK-Freigabe erhalten hat, kann ich nicht nachvollziehen (vielleicht wegen der Plastikfolie). Oder man legt den Film der FSK nochmal an einem Dienstag mit Sonnenschein vor.