Review

Wenn man hört dass man gerade im Begriff ist 8€ für einen Film auszugeben, in dem man knapp 90 min. nur ein und den selben Schauspieler und Dunkelheit sieht, kommen einem leichte zweifel. Da ich aber ein riesiger Ryan Reynolds Fan bin hab ich mir gedacht das es schon nicht sooo schlimm seien dürfte. Der Projektor geht an, was sehen wir? Nichts. Was hören wir? Nichts... halt doch warte ich glaube da atmet jemand. Ja endlich geht der Film los. Was nun folgte war ein klaustrophobischer Minimalistenfilm, mit einem Schauspieler vor nur einem Set. Gottseidank ist Reynolds einer der besten Newcomer, denn wäre der Schauspieler schlechter gewesen, hättest du den Film in die Tonne kloppen können. Der klaustrophobische Aspekt in diesem Film lässt, so glaube ich zumindest, in jedem Menschen Beklemmungen und Unwohlsein aufkommen. Man nimmt Ryan Reynolds auch zu jeder Sekunde ab, dass er Todesangst und der tragischste und für mich bedrückendste Stelle, war jene, in der Paul Conroy seine demente Mutter im Altenheim anruft um noch ein letztes mal mit ihr zu sprechen. Ryan Reynolds macht seine Sache mehr als gut, meiner meinung nach sogar oscarreif, aber trotz alledem ging es mir zwischenzeitlich sehr auf die Nerven, das es einfach immer und immer nur um Conroy geht aber gut, so stehts im Drehbuch.
Was bleibt zu sagen über diesen Film?
Buried ist ein sehr spannender und klaustrophobischer Film, mit einem Reynolds den man in dieser schauspielerischen Form noch NIE zu Gesicht bekommen hat. Cortés hat einen subtilen Thriller erschaffen, den man so noch nicht gesehen hat. Buried ist definitiv die Überraschung des Jahres und wer von euch gerne mal wieder subtile Spannung mit einem flauen Gefühl im Magen erleben will, sollte sich Buried ansehn und um die Spannung zu steigern definitiv ins Kino gehn! Von mir gibt es für Buried deshalb 8/10. Eine höhere Wertung verwehre ich ihm nur deshalb weil es Stellenweise einfach zu viel Reynolds auf einmal war.

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