Ein Film der nur in einem Sarg spielt... so mancher wird sich dabei gedacht haben, wie soll ein Film ohne grosse Schauplätze oder viele Schauspieler funktioniert? Umso überraschender ist es was Regiesseur Rodrigo Cortes mit "Buried" für einen packenden Streifen abliefert.
Stelle man sich vor man wache auf, man ist geknebelt, es ist dunkel und man merkt das man eingeengt in einem Sarg liegt... Einzig die Flamme des Feuerzeuges spendet Licht. Der Sauerstoff wird knapper und knapper und die Verzweiflung wächt bei jeder Sekunde die verstreicht.... Da klingelt ein Handy... und man realisiert was vor sich geht.... man wurde entführt und die Entführer fordern 5 Millionen Dollar doch die Zeit wird knapp und einzig das Handy kann dich retten...
Es ist wirklich überaschend was Regiesseur Cortes aus der Location rausholt , so werden dem Zuschauer Kamerafahrten durch den Sarg geboten und die beklemmende Enge, der Holzkiste ist für den Zuschauer mehr als nur Spürbar. Durch den gut gewählten Einsatz der verschiedenen LIchtquellen bekommt der FIlm zusätlich noch diverse optische Höhepunkte.
Was den Film aber am meisten trägt, ist ganz klar die weltklasse Leistung von Ryan Reynolds. So spielt er den gefangen Truckfahrer Paul Conroy wirklich mehr als nur glaubhaft. Könnte man aufgrund der Tatsache das Reynolds vor diesem Streifen eher in Komödien oder auf Actionheld getrimmten Rollen zu sehen war denken das er es wohl nicht schaffen könnte der Rolle das richtige Leben einzuhauchen wird man sehr schnell eines besseren belehrt.
So werden alle Emotionen perfekt wiedergegeben: Verzweiflung, Hoffnung, Angst, Wut... Reynolds schafft es wirklich glaubhaft all diese Gefühle glaubhaft wiederzu geben .
Fazit:
EIn Film den man umbedingt mal anschauen sollte. Eine wirklich tolle Regiearbeit, ein wirklich nervenaufreibender Spannungsbogen und ein wirklich klasse Darsteller heben den Film wirklich klar von der Masse ab.