Die Cousins Luke, Bo und Daisy Duke leben gemeinsam mit ihrem Onkel Jesse in Hazzard County. Sie sind ständig auf der Flucht vor dem dortigen Sheriff Rosco Coltrane und liefern sich im Auto wilde Verfolgungsjagden mit ihm, an denen sie jedoch großen Spaß haben. Das Auto ist ein 1969er Dodge Charger mit einer großen "01" auf der Seite und heißt "General Lee". Am Steuer sitzt meistens Bo, der mal Testfahrer für Rennautos war und deshalb den General am besten beherrscht.
Es geht doch nichts über launige Geschichten aus dem tiefsten Südstaaten-Hinterland, wo sich Hillbillies und Rednecks gute Nacht sagen und gesunde Inzucht zur Lebenseinstellung gehört. Ok, ganz so schlimm ist es hier nicht auch wenn man die Mitglieder der Hazzard County Police durchaus mental derangiert bezeichnen könnte. Hier geht aber hauptsächlich um die Cousins Bo und Luke, die sich ständigen Attacken seitens des Stadchefs und Weißanzugträgers Boss Hogg entgegengestellt sehen, der zusammen mit seinem vertrottelten Schwager, Sheiff Rosco nichts unversucht läßt um zum einen die Jungs zu ärgern, aber auch um sich die Farm von deren Onkel Jesse und den Nagel zu reißen.
Dazu ist keine fingierte Anschuldigung zu billig, kein Trick zu schmutzig, aber zusammen mit ihrem General Lee Mobil gelingt es Bo und Luke immer wieder auf humorvolle Weise und gerne auch mit Pfeil und Bogen der Obrigkeit ein Schnippchen zu schlagen. Kern der Serie sind dabei wilden Verfolgungsjagden durch die staubigen Straßen und Klopperein in Boars Nest, der örtlichen Kneipe. In jeder Folge gibts mindestens einen Stunt, denn Sprungeinlagen gehören hier zum festen Bestandteil der Show. Ob über Bäche, andere Autos oder sonstige Hinderniss, General Lee findet immer einen Luftweg darüber. Das hat natürlich zur Folge, das der befreundete Mechaniker Davenport stets ausgelastet ist. Angeblich sollen für die gesamte Serie über 300 Dodges ihr Motorenleben für die wilden Stunts ausgekolbt haben.
Die Dukes nehmen sich, die Umwelt und auch die Serie nicht allzu ernst. Probleme werden stets mit Köpchen und flotten Sprüchen aus der Welt geschafft. Die Action dominiert ist aber niemals gewaltätig oder brutal, sondern einfach nur Comedy auf Südstaaten Art, pädagogisch nicht unbedingt wertvoll aber meist recht amüsant, da schadete es auch nichts das wegen Vertragsproblemen die Hauptdarsteller für einige Folgen ersetzt wurden. Die Dukes sind und bleiben einfach positive Identifikationsfiguren mit Daumendrückpotential. Bis 1985 brachte man auf beinahe 150 Folgen und sieben Staffeln. Einfache Action ohne viel nachzudenken.
7/10