kurz angerissen*
erstmals veröffentlicht: 20.10.2010
Abgesehen von der hakeligen und aufgeblasenen Handlung (was konnte man auch anders erwarten) überzeugt die Beat-em-Up-Verfilmung "Tekken" mit hübschem Futurelook, dessen Trash-Appeal nur in gedämpfter Form zur Geltung kommt. Abwechslungsreiche Fights (mit einer witzigen Imitation der Arena Selections aus den Games) sind gegeben, vor allem aber wesentlich markantere Charaktere als z.B. in "Dead or Alive", obwohl nicht alle in der Umsetzung gelungen sind. Tagawas Heihachi beispielsweise hat gar nicht die physische Präsenz der Vorlage; auch aus Yoshimitsu hätte ein größeres Budget Wunderwelten mehr machen können. Wahrscheinlich wurde aus diesem Grund auch Tigerkopf King ausgespart. Gary Daniels sticht problemlos heraus, der nicht nur die Bewegungen von Bryan Fury arg gut drauf hat, sondern auch noch eine eigene Identität in die Rolle bringt.
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