THE NEW DAUGHTER entpuppt sich als unterdurchschnittlicher Käse! Keine Ahnung, was Kostner in diesem Mystery-Quark zu suchen hat. Alles beginnt recht vielversprechend, denn nach schon 10 Minuten huscht eine unheimliche Gestalt über das Dach des Familienhauses und macht Laune auf mehr. Doch Pustekuchen! Die Storyline hat interessante Ansätze, die jedoch auf Dauer nicht mitreißen können. Kostner spielt den überforderten Familienvater mit der üblichen Gefühlspalette seines Könnens. Ein Routinejob für ihn – ebenso ist der Film nur ein Routinejob im Genre ohne besonderen Biss. Charaktere (wie die Lehrerin) werden eingeführt, dann unbefriedigend ausgebaut. Ein Wissenschaftler, der Grabhügel erforscht, hat interessantes Potential. Doch sein Auftritt dauert nur wenige Augenblicke. Irgendwann hat man die Nase voll von der Göre, die immer wieder schlammbesudelt auftaucht. Ebenso nervt kurzzeitig Spannung erzeugendes Gehusche und Geschreie im nächtlichen Unterholz, da so gut wie nie etwas gezeigt wird. Ich bin bestimmt kein Fan, der alles haarklein sehen will, doch nur Atmosphäre reicht letztendlich nicht aus. Dann war da noch die Hoffnung auf einen fulminanten Showdown im Grabhügel. Diese Hoffnung starb zuletzt! Keine Monstershow, nur Mummenschanz im Dunkeln ohne Anfassen. Die letzte Einstellung des Filmes sollte wohl gruselig sein. Für mich war die letzte Szene ein frecher Schlag ins Gesicht, und man verlässt das Movie unbefriedigt mit einem überflüssigen Cliffhanger, wie er unverschämter nicht sein kann.
Fazit:
Dummes Zeugs! Finger weg!