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PERCY JACKSON – Diebe im Olymp (PERCY JACKSON & THE OLYMPIANS: The Lightning Thief, USA/Kanada 2010, Regie: Chris Columbus)

Da ist also dieser Typ, der wohl der Sohn des Poseidon sein soll. Da irgendwie der Herrscherblitz des Zeus gestohlen wurde (wie bitte?) droht Krieg zwischen den Göttern. Ach ja, irgendwer hat wohl behauptet, dass Percy den Blitz gestohlen hat. Während der nun also versucht sich an den Gedanken zu gewöhnen ein Halbgott zu sein, hält er es ebenso noch für eine gute Idee zu Hades hinabzusteigen um seine Mutter zu befreien. Müßig zu erwähnen, dass Percy ziemlich cool ist und ihm keiner der durchtrainierten Halbgötter in der Halbgottschule auch nur annähernd das Wasser reichen kann.

Griechische Mythologie ist wohl gerade en vogue, oder? Aber kann man sich da nicht etwas mehr Mühe geben? Der Film ist lieblos und naiv und versucht an den Erfolg von Harry Potter anzuknüpfen. Gewürzt wird die hanebüchene Story mit einigen moralischen Botschaften (Achtung, Casinos sind böse!) und hübschen Effekten. Fertig ist das Blockbusterkino. Dummerweise ist der Film nicht witzig, nicht spannend, nicht unterhaltend, nicht atemberaubend, nicht mitreißend und nicht sehr durchdacht. Die Reihe der Negationen wäre noch fortsetzbar, reicht aber aus um bereits eines zu illustrieren: PERCY JACKSON ist langweilig, banal und völlig überflüssig. Gut getrickst reicht eben nicht für einen guten Film. 3/10


(haben die Götter derartigen Rufmord wirklich verdient? Und warum geben sich Pierce Brosnan, Uma Thurman und Sean Bean für diesen Unfug her?)

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