Ich hatte mir die DVD ausgeliehen, weil ich mal wieder einen lustigen Kifferfilm sehen wollte. Irgendwie kam der Film im Laufe der Zeit aber eher wie ein chaotisches Drama vor. Okay, er hat ein paar lustige Momente. Über die derben Späße, die man schon tausendmal anderswo gesehen hat, kann man irgendwann nicht mehr lachen. Die übertrieben dargestellten Rauschzustände kommen leider viel zu kurz. Das erste Mal konnte ich lachen, als ich Adrien Brody im Dialog mit seinem Frosch sah.
Problematisch war der Film aber auch deswegen, weil ich mich mit keiner Figur identifiziern konnte. Zu keiner Zeit habe ich irgendwelches Mitgefühl empfunden. Das Schicksal der Hauptfiguren war mir völlig egal. Und ich war NICHT bekifft, als ich den Film gesehen habe. Neben dem Hauptthema des Films, die ganzen Schüler, Lehrer und Besucher der High School "high" zu machen, gibt es diverse Nebenschauplätze, die irgendwie für Gags herhalten sollten, was aber leider nur selten funktioniert. Und so ganz nebenbei bekommt die Hauptfigur auch noch das heißeste Mädchen der Schule, in das er schon immer verknallt ist. Doof. Weshalb die Eltern vor der Schule gegen Drogentests demonstrieren, weiß auch kein Mensch.
Meine Punkteverteilung setzt sich so zusammen:
1 Punkt für Adrien Brody wg. Coolness
1 Punkt für die Musik
1 Punkt für die Gesamtzahl von vier Lachern, die mit der Film entlockte
1 Punkt für den Frosch
Tja, ich befürchte faßt, dass bei mir nur das Zwiegespräch zwischen Adrien Brody und dem Frosch bei mir hängen bleiben wird. Alles in allem war das Zeitverschwendung.