Seagal hatte ja im Jahre 2009 mehr als nur einen guten Durchlauf, er hatte drei. Im Vergleich zum Rest der "Trilogie", THE KEEPER und DRIVEN TO KILL, ist A DANGEROUS MAN der schlechteste, was aber nicht so viel heißen soll, denn auch der "Gefährliche Mann" ist um viele, viele Längen besser als alle Filme, die der gute Stevie in der letzten Dekade so erschaffen hat. Wieder mal gibt's gute Handkantenschlachten, bei welchen tatsächlich schon wieder Griffe des Aikido erkennbar sind. Aber selbst wenn das nicht wäre, die schiere Masse des Goliath drischt alle David-Gegner reihenweise in Vitrinen, erst auf, dann unter Tische oder einfach durch diverse Fenster oder Hauswände. Von wegen Steinschleuder, pfft, hier werden die Davids in den Boden gestampft oder durchlöchert. Denn wenn auch noch das eine andere Pistölchen ins Spiel kommt, ist es um so besser.
Es ist so toll, den Helden der Kindheit wieder in Filmen zu sehen, die als solche erkennbar sind, die einfach gute und solide B-Ware darstellen, mehr wollen und sollen sie gar nicht. Fetzt!
7/10