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Die FSK-Freigabe ab 12 Jahren sagt bereits alles: Hier darf man kaum Horror erwarten. Nach viel Rumgeplänkel und vielen schlecht aufgesagten Dialogen setzt der etwas spannendere Part erst sehr spät ein. Die Bedrohung entpuppt sich als ein schlechter Scherz mit Gummimaske, also wird die Geduld des Zuschauers nicht wirklich belohnt. Das Team hinter CAM hatte wohl auch nicht die Ressourcen und vor allem nicht die Fähigkeiten, um etwas Besseres auf die Beine zu stellen. Der Film ist wohl auch nur deshalb so dunkel gehalten und duldet lediglich eine schwache Taschenlampe als spärliche Lichtquelle, damit wir nicht erkennen können, wie überschaubar das verlassene Industriegelände eigentlich ist. Fazit: Keinen Deut besser als der übliche deutsche Indie-Blutmatsch, der eingangs aufs Korn genommen wird.