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In "Romeo must die" hat Jet Li (The One) seine erste US-Hauptrolle und ist nebenbei noch das Regiedebüt von Speed-Kameramann Andrzej Bartkowiak. Im Gegensatz zur Meinung anderer finde ich dieses Debüt um einiges gelungener als der lahme Nachfolgefilm "Exit Wounds".

Neben einem gut gelaunten Jet Li gibt hier auch noch die Sängerin Aaliyah (Königin der Verdammten) ihr Leinwanddebüt. Leider ist es auch hier erster und zugleich vorletzter Film. DMX (Exit Wounds) spielt einen miesgelaunten Disco-Besitzer, der mal nebenbei mit einer M4 rumballern darf, wenn sich in seinem Laden Krawalle anbahnt. Russell Wong und Isaiah Washington spielen zwei echt fiese Schurken, die die Kinder ihrer eigenen Bosse umlegen. Anthony Anderson (Düstere Legenden 2) spielt den dicken Schwarzen vom Dienst, der nach einer Weile allerdings zu nerven beginnt.

Die Story lehnt sich freilich an Romeo & Julia an, auch wenn die Handlung nicht ganz so verläuft wie im Original. Die Action erinnert stark an "Matrix" und wirkt darum auch etwas unglaubwürdig und teilweise lächerlich. Doch handfeste Shoot-Outs mit 45ern und CAR-15 Maschinenpistolen machen die nicht ganz so tollen Martial-Arts-Einlagen wieder wett. Auch die Röntgen-Aufnahmen können sich sehen lassen. Am besten hat mir die letzte Aufnahme gefallen, wo Li seinem Gegner Russell Wong mittels eines Kicks den Schädel zerschmettert und durch eine Art Druckwelle dann auch die gesamte Wirbelsäule zersplittert.

Insgesamt ist "Romeo must die" ein gelungenes Regie-Debüt, dass weitaus besser ist als "Exit Wounds".

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