Review

The Rock wird im antiken Orient der neue König.

Story:
Mathayus (The Rock) ist einer der letzten drei Akkadianer, einem Stamm antiker Söldner. Die erhalten den Auftrag, den bösen König Memnon zu stürzen, der die Völker unterdrückt. Dummerweise geraten sie in einem Hinterhalt und zwei seiner Begleiter müssen ihr Leben lassen. Mathayus wir dank der Fürsprache von Memnon's Seherin Cassandra (Kelly Hu) zunächst am Leben gelassen. Aus seinem erdigen Gefängnis kann er sich mit Hilfe des trotteligen Pferdediebs Arpid befreien. Von nun an schwört er Rache und zieht gnadenlos gegen Memnon ins Feld...

The Rock hatte seinen ersten größeren Auftritt in "Die Mumie Kehr Zurück" (als Scorpion King). In diesem Prequel erfahren wir nun ein wenig mehr über die Entstehungsgeschichte des Charakters. Allzu tiefschürfende Erläuterungen sollte man allerdings nicht erwarten, wäre auch nicht wirklich vorteilhaft. Stattdessen gibt's vor allen Dingen eins: Action, Action und noch mal Action. Gewürzt mit der nötigen Prise Humor und coolen Onelinern.

Gleich zu Beginn geht's mit einem deftigen Kampf ordentlich zur Sache und auch im weiteren Verlauf der superkurzen 80 Minuten kommen nur wenige Verschnaufpausen zum Einsatz. Die sind zum Glück nicht kitschig, schnulzig oder sonst irgendwie nervig geraten, sondern tragen gelungen zum Fortgang der Handlung dabei, bis dann wieder Haudrauf angesagt ist.

The Rock präsentiert sich hier schon mal als legitimer Nachfolger von Schwarzenegger, Stallone & Co. KG und teilt immer schon kräfig aus, ohne den trockenen Spruch zu vergessen. Gänzlich unverletzbar ist er zwar nicht, aber im Großen und Ganzen kann ihm kaum jemand was anhaben. Spaß macht die Chose aber dennoch ungemein. Ihm zur Seite stehen Kelly Hu als Eyecandy, die zum Schluss auch mal kampftechnisch in Aktion treten darf und der zumindest hierzulande unbekannte Grant Heslov, der den Comedy-Buddy mimen darf und dabei einige gelungene Gags für sich verbuchen kann.

Von der technischen Seite kann man nicht meckern, viele Effekte sind handgemacht, nur bei Schlangen, Insekten und Explosionen wird die CGI-Herkunft deutlich, das stört aber nicht weiter. Einen kleinen (persönlichen) Kritikpunkt, der die Höchstwertung verhindert, gibt's aber dennoch: Das obligatorische PG13-Rating, das blutige Details verhindert. Hätte man hier auf ein R-Rating gesetzt und die ganzen Kämpfe eine ganze Ecke härter präsentiert, gäbe es gar keinen Grund zur Klage. Was aber gezeigt wird, ist doch etwas brutaler als bei so manch anderem vergleichbaren Actionfilm.

Fazit: The Rock empfiehlt sich in seiner ersten Hauptrolle als Nachfolger der Action-Ikonen der 80er und führt die Tradition des Macho-Helden fort. Auch abgesehen davon ist der Film äußert kurzweilig, ohne eine überflüssige Szene.

9 von 10 Punkten

Details
Ähnliche Filme