Review

Inhalt:Das Oberhaupt des SanPao-Tempels ist alt und krank. Nun will er einen Nachfolger finden und aus ganz China reisen einflussreiche Personen aus Adel und Militär herbei, einen ihn genehmen und willfährigen Mann an diese Stelle zu setzen.Doch um die Nachfolgeregelung geht es nur nebenbei, die Intriganten sind vor allem hinter einem Sutra-Pergament hinterher. Ein Adliger (Sun Yueh) mit seiner Konkubine (Hsu Feng) und ein General (Tien Feng) tun sich besonders hervor, spinnen Intrigen, säen Misstrauen und staunen nicht schlecht, als das kranke Oberhaupt noch einen weiteren Kandidaten (Tung Lin) aus dem Ärmel zieht. Dieser neue Kandidat bittet um Aufnahme ins Kloster.

All diese Ereignisse kulminieren in einen Endkampf.....


Fazit:Um die für das Genre als wichtig und für die Berufskritiker als prägend anzusehenden Streifen zu benennnen, kommt man am Regisseur King Hu -mitunter muss ich sagen.. leider- nicht umhin.Dieser Regisseur gilt für Cineasten als der wegweisenste unter den Spielleitern in Hongkong, seine Filme zumeist als Kultklassiker. Ohne sie zumindest ansatzweise hier zu besprechen, kann ich mein Werk hier auf dieser website nicht beschließen.

Von King Hu hatte ich bislang hier nur "The valiant ones" ("Die Mutigen") hier besprochen (siehe mein Review auf dieser website), eine kleine Retrospektive einiger seiner Filme, soll hier nun ihren Anfang nehmen. In sehr loser Folge gebe ich eine Einschätzung.., und aus Sicht eines Easternfans, der dieses Genre als Unterhaltungsfilm-Genre sieht, ja sehen muss, fällt denn mein Urteil über manches denn leider ziemlich negativ aus. Und ich muss es leider so knallhart sagen: Einer der Filme des Regisseurs, der als bahnbrechendster von ihm, ja für das ganze Genre gilt: "A Touch of Zen" ("Ein Hauch von Zen"), gebe ich lieber gar kein Statement hier ab, der Film ist derart schlecht meiner Meinung nach.., und die Cineasten, die diesen Film als "Meisterwerk" titulieren, werden mich hier nur zerreißen. So lasse ich "A Touch of Zen" denn in meiner King Hu-Retrospektive denn lieber weg, obwohl es als sein wichtigstes Werk gilt.

Zu "Regen in den Bergen": Oh Mann, das war ja zum Einschlafen. Ich könnte mein Fazit sehr kurz halten, und schreiben: So etwas Langweiliges habe ich ja meinen Lebtag noch nicht gesehen. Aber ich will ein bisschen weiter sezieren.Es geht King Hu in seinem ambitionierten Film offensichtlich um eine Aussage: Habsucht ist schlecht!Okay, schön und gut, das ehrt den Regisseur ja auch. Aber dazu verbrät man doch nicht wertvolle Ressourcen, die sicher auch in das Filmchen gesteckt wurden, und langweilt seine Zuschauer derart zu Tode, oh Mann. King Hu ist als sehr ambitionierter Filme-Macher bekannt, aber ich sehe die Sache so:

Eastern sind ein Genre des Unterhaltungsfilms, zuviel Ambition schadet da nur. Der Fan des Genres will unterhalten werden, die Story soll natürlich stimmen, aber vor allem muss Spannung da sein, und -wem sag ich das- auf kernige Kämpfe will ein Eastern-Fan natürlich auch nicht verzichten. Aber was wird uns hier geboten? Allenfalls schöne Landschaften, und sonst? Grauenhafte Langeweile, Menschen, die Berge überqueren, Täler durchwandern, toll. Menschen, die reden, reden, reden. Menschen, die latschen, latschen, latschen. Der Film ist quälend langweilig, so was gibt´s ja gar nicht. da schliefen mir die Füße ein. Tja, und die müden Kämpfchen am Ende? Da graut es mir, da graut es allen Fans des Eastern-Genres.

2 Stunden ziehen sich wie Kaugummi. Verzweifelt wartet man auf knackige Action, der Streifen ist ja immerhin aus 1979, auch wenn King Hu in den 60ern hier stecken blieb. Ich hofft aber immerhin auf einen halbwegs kernigen Endkampf, der das ganze einigermaßen rausreißen würde, doch auch hier wurde ich enttäuscht. Nicht mal bei der einzigen halbwegs lustigen Szene wurde einem warm ums Herz: Betende Mönche beobachten verlegen nackte Mädchen. Hihi, luschtig..., oh Mann.Nein Meister Hu, so nicht. Dieses Werk strapazierte genau wie "A Touch of Zen" die Geduld, und noch mehr das Sitzfleisch. SO will ich Easternfilme nicht haben, das hier ist enttäuschend. King Hu hat immerhin auch bessere Filme gedreht.., dieser hier ist einfach nur langweilig.Da springt am Ende nur diese Wertung heraus: 1/10 Punkte. Sorry.

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