Während der Dreharbeiten zu "The Time Machine" gab es zahlreiche Probleme, welche dafür sorgten, dass das Budget von 85 Mio. Dollar auf etwa 120 Mio. Dollar anschwoll:
- Allein der Bau der im Film gezeigten Zeitmaschine verschlang 1 Mio. Dollar.
- In dem Film sollte eine tricktechnisch atemberaubende Sequenz zu sehen sein, wie New York - und damit das WTC - in einem Hagel aus Mondgestein unterging. Diese Szene wurde nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 aus Gründen der "political correctness" aus dem Film gestrichen, obwohl sie sehr viel Geld verschlang.
- "The Time Machine" entstand 2001 unter enormen Zeitdruck, um den Film vor dem geplanten Streik der Schauspieler Anfang 2002 im Kasten zu haben. Dies erklärt eine inszenatorische Unzulänglichkeiten und sorgte dafür, dass Regisseur Simon Wells 18 Tage vor Ende der Dreharbeiten einen körperlichen Zusammenbruch (Schwächeanfall) erlitt.
- Als Ersatz wurde Gore Verbinski ("Fluch der Karibik") engagiert, der große Teile des technischen Stabs feuerte und zahlreiche ausgedehnte - und teure - Nachdrehs ansetzte.
- Hauptdarstellerin Samantha Mumba (Mara) musste auf Anweisung von Co-Produzent Steven Spielberg gar alle ihre Szenen neu drehen - wahrscheinlich weil es sehr unwahrscheinlich schien, dass sie als Einzige der Eloi seltsamerweise perfektes Englisch beherrschte.
- insgesamt umfasste die Dreharbeiten dann 95 Tage, in denen eine Rippe, die sich Guy Pearce in dieser Zeit brach, komplett verheilte.
- Der geplante Kinostart von Januar 2002 verschob sich mehrmals und fiel schließlich auf den 21. März 2002.
- Das Drehbuch soll noch in der letzten Woche mehrmals umgeschrieben worden sein, da man nicht wusste, wie das futuristische New York aussehen sollte.
Quellen: MOVIESTAR 71 (01/2002)
CINEMA Nr.286 (03/2002) und Nr.287 (04/2002)