Review

Der Film begeistert in der ersten Hälfte. Ein sehr guter, sofort symphatischer Hauptdarsteller. Das involvieren von interessanten Nebenfiguren und ein Vater-Sohn-Konflikt. Dazu ein paar komische Momente. Zwar kann man sich den weiteren Verlauf dann schon ausmalen, aber wenn das Niveau dasselbe bliebe, wäre es einfach ein schöner herzvoller Film geworden.
Leider geht dem Film nach der Hälfte die Luft massiv aus. Es findet keine große Weiterentwicklung statt. Für ein Drama verkommt Heino Ferch in der Vaterfigur zum Klischee. Teilweise völlig unbegreiflich, warum er erstens seinen Sohn nicht akzeptiert und was ihn später auf einmal therapiert???
Auch wollen die weiteren Geschehenisse nichts weiter beitragen. Die eigentliche Problemwelt der 3 wird fast stiefmütterlich behandelt und wächst über die bekannten Stereotypen nicht hinaus. Das kurze Intermezzo in der Herberge wirkt dann auch irgendwie deplaziert und nicht selbsterklärend.

Für ein Drama zu schwach aufgearbeitet und zu wenig Figurenkonturen zeichnet.

6 von 10 Punkten

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