Carl Franklin führte für seinen Gerichtsthriller eigentlich keine neue Ideen zusammen, sondern bediente sich quer durch die bereits erschienen Filme mit gleicher Thematik und würtzte das Ganze dann mit jeder Menge Vorbehalte und Klischees über das Militär.
Inhalt:
Die Anwältin Claire Kubik muss an einem Tag sehr brutal ihr bisheriges Traumleben begraben.
Ihr Mann wird festgenommen und soll sich für Verbrechen gegen die Menschlichkeit (9-facher Mord) vor einem Militärgericht verantworten. Ihn erwartet die Todesstrafe.
Claire braucht dringend Hilfe, da das Militär nach anderen Richtlinien verhandelt und Unbekannte bedrohen Ihr Leben. Da findet sie in einem alten Ex-Trinker die Hilfe, die sie braucht....
Das Erfolgsduo Freeman/Judd rettet den Film, der von seiner Story sehr oberflächlich und vorhersehbar ist. Das Ende hingegen ist klasse und passt in den Verlauf.
Aber man hätte vielleicht nicht nur bei anderen Filmen klauen sollen, sondern lieber mal in eine neue Richtung gehen sollen.
So ist der Film nett (und zwar fast ausschließlich aufgrund von Morgan Freeman und Ashley Judd, die ohne Qualitätseinbusse an ihre hervorragende Zusammenarbeit in "... denn zum Küssen sind sie da" anknüpfen), aber leider nur das und nach einmal anschauen hat man leider nicht das Gefühl, diesen Film jemals wieder sehen zu wollen.