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Jonathan Hansleigh ist schon ein alter Hase im Filmbusiness, so hat er bei so manch namenhaften Film schon als Produzent und Drehbuchautor seine Finger mit im Spiel gehabt. Als Regiesseur hat er es da westentlich seltener versucht und bringt mit "Kill the Irishman" nun seinen dritten Streifen auf den Markt.

Nachdem er mit der Neuinterpretation der Punisher Geschichte einen recht soliden wenn auch nicht atemberaubenden Actioner und dem eher schlechten Cannibals eine Art kanibalen Doku gebracht hat, ist es nun an der Zeit für einen an die Mafiatage angelegten Thriller.

Danny Green ( Ray Stevenson) ist ein waschechter Ire, der sehr stolz auf seine Herkunft ist. Nachdem er sich durch eine durchwachsene Kindheit gekämpft hat, schlägt er sich mit übel bezahlten Knochenjobs durchs. Doch durch sein gutes ansehen bei den Kollegen und durch sein Charisma schafft er es sich bis zum Gewerkschaftsführer hochzuarbeiten. Durch einige krumme Geschäfte und sein immer weiter ansteigendes ansehen wird er jedoch schnell zum Ziel der Mafia...Doch seine Geschäfte finden ein jehes Ende als die Polizei ihn der Korruption überführt. Aus dem Knast wieder raus, findet er sich als Schläger und Geldeintreiber für die Mafia wieder.... doch ein ehrgeiziger Mann wie Danny will wieder hoch hinaus und schon bald steht er mit seinen Leuten wieder im Kampf gegen die Mafia...

Ray Stevenson der wohl am meisten Bekanntheit durch seinen Rollen in der Serie Rom und dem neuesten Punisher erlangt hat, spielt seine Rolle eigentlich recht solide auch wenn man ihm ansieht das er für eine Charakterrolle noch etwas üben müsste.
Neben Stevenson ist so manches bekannte Gesicht der B-Actionwelt vertetten. So haben wir einen Val Kilmer der die Geschichte Dannys aus dem Off miterzählt als Polizisten, Vinnie Jones der ja durch seine Herkunft für Filme solcher art wie gemacht zu sein scheint als Gangster, Vincent D´Onforio als Mafiamitglied und Christopher Walken der gewohnt cool und lässig daherkommt um nur ein Paar der Darsteller zu nennen.
Neben den recht anständigen Leistungen der Akteure sticht vorallem heraus das Hensleigh es gut geschaft hat die Atmosphäre Clevlands der 70er Jahre zu rekonstruieren was sich in den Settings und der Musik wieder spiegelt. 
Die Geschichte ist ganz ok ohne mit vielen Überraschungen aufzuwarten und ist so das sie wirklich passiert sein könnte.
Leider etwas zu zäh und actionarm Inszeniert ist sie leider aber schon so das man wirklich nicht sagen kann das Bulletproof gangster ein Actionfilm ist.
Schiessereien gibts zwar kaum im Film dafür werden reihenweise Autos und Häuser in die Luft gesprengt so das Pyrotechnikfreunde ihre Freude daran haben werden. 


Fazit:
Man sollte nicht nach dem Backcover der Dvd gehen welche mit einzigartiger Action wirbt, da man sonst recht entäuscht nach den knapp 100 Minuten vor der Flimmerkiste sitzen wird. Geht man jedoch unvoreingenommen an den Film ran kann er doch für recht unterhaltsame Minuten sorgen.

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