Der US-Soldat John Carter befindet sich ganz alleine im arabischen Raum auf einer Aufklärungsmission. Beim Versuch dem Einheimischen Sarka das Leben zu retten wird er schwer verwundet und befindet sich kurze Zeit später, wieder geheilt, auf einem fremden Planeten. - Weshalb er vom Mann, den er retten wollte, angeschossen wird und wie und weshalb er auf diesen Planeten kam, ist leider nicht ganz klar. - Auf dem Planeten trifft John schnell auf komische Marsmenschen und andere seltsame Kreaturen. Von den einheimischen Tharks wird er dann gefangen genommen, kann sich aber schnell durch ehrenhaftes Verhalten Respekt verschaffen und freundet sich mit Tars Tarkas sogar zunehmend an. Trotzdem besteht die Gruppe der Tharks darauf ihn zu Tal Hajus, dem Anführer der Tharks zu bringen. Auf dem Weg dorthin retten sie die menschliche Dejah Thoris, Prinzessin von Helium und nehmen auch sie in Gefangenschaft. Da die Tharks mit der Menschengruppe bereits seit langem im Konflikt stehen und Zweifel an ihrer Luftreinigungsmaschine haben, soll an den beiden ein Exempel statuiert werden. John Carter gelingt es jedoch den Anführer der Tharks zu stürzen und macht seinen Freund Tars Tarkas zu ihrem neuen Anführer. Mit Sarka, der unbemerkt mit John auf den Mars gekommen ist, kommt es danach noch zu einem Kampf bei der Luftreinigungsmaschine und ungewollt wird dann auch die tatsächliche Funktion der Anlage bewiesen. Am Ende sieht man John Carter wieder als Aufklärungssoldat durch die Wüste ziehen und erfährt noch etwas von einer streng geheimen Militäroperation.Klar die Produktion ist recht billig, die Kulissen und Effekte sind simpel und die Darsteller sind auch eher amateurhaft. Die Story ist aber Ok, hat vergleichsweise wenig Logikfehler und ist recht unterhaltsam. Mit der soliden Ausgestaltung und den akzeptablen Dialogen kann er sich aus meiner Sicht auch von anderen Trash-Filmen abheben. Die Erwartungen sollten natürlich trotzdem nicht allzu gross sein. Note: 5/10