Zoe hat jahrelang den richtigen Partner gesucht, aber nicht gefunden. Weil sie ihre biologische Uhr ticken hört, entscheidet sie sich also für Plan B: künstliche Befruchtung mit dem Samen eines unbekannten Spenders. Als sie die Arztpraxis wieder verlässt, steigt sie in ein Taxi, in das sich gleichzeitig ein fremder Mann setzt. Dieser Stan interessiert sich für Zoe, sie braucht ein bisschen länger. Doch als es dann schließlich auch bei ihr funkt, erfährt sie, dass sie wirklich schwanger ist. Nach dem ersten Schock beschließt Stan, dennoch bei Zoe zu bleiben. Beim Arzttermin aber kommt die nächste Überraschung: Zoe erwartet Zwillinge.
Ach ja, romantische Komödien mit J.Lo sind meist irgendwie immer herrlich bedeutungslos. Hier scheint es als hätte sie ihr eigenes Leben verfilmt, denn kurz zuvor bekam sie im realen Leben selbst Zwillinge und so ein einschneidendes Erlebnis muß ja schließlich mit einem Drehbuch gekrönt werden. Hier spielt sie die Geschäftsbesitzerin Anfang dreißig der im Leben eigentlich nur zwei Sachen fehlen. Zum einen der Mann an der Seite und daraus resultierend eine Fehlmenge an Kindern und so folgt die künstliche Besamung via Pipette.
Daraus entspinnt sich die typische Story des Genres. Logo das Mr. Right kurze Zeit später ins Leben tritt, man keift sich, man liebt sich, debattiert über die familieninternen Finanzen. Die Lösung ist dabei klassisch altmodisch. Er muß mehr Kohle reinschieben, darf als Krönung des Schmus auch seinen eigenen Samen verpflanzen. Alles plätschert harmlos uninnovativ dahin.
Zudem kommt die Comedy Komponente viel zu kurz. Mehr als zwei Grinser waren nicht nicht (obwohl der Schwangerschaftsfressende Rollstuhlköter war ganz nett). Auch die Love Story ist deutlich vorhersehbar, es fehlt an ernsthaften Nebenbuhlern und wirklich ganz große Schwierigkeiten die ein Paar genreüblich zu überwinden hat um danach das Happy End einzufiedeln fehlen hier ebenso.
So bleibt ein ziemlicher Edelkitsch, bei Frau Lopez gar nicht mal übel spielt und sogar eine gewisse Selbstironie an den Tag legt, aber ein Highlight ist der Film sicher nicht geworden, eher was für beinharte Schnulzenallesseher.
3/10