Verrückter Wissenschaftler entführt Studenten in seine private Klinik, um dabei den folgenden Eingriff vorzunehmen: Einpaar uralte Reiche bekommen die Körper der jungen Leute, in dem man untereinander die Gehirne austauscht. Mehrere kannibalische Ghouls gibt es dann auch noch im tiefen Kerker...
Im Gegensatz zum DVD-Cover ist "The Immortalizer" kein derber Klamauk geworden, richtig hitverdächtig ist diese Variante vom "Re-Animator" leider auch nicht. Erneut wurde eine viel zu dünne Story mit Ach und Krach über die Zeit geschaukelt. Das bedeutet zu viel Leerlauf und viel Zeit, die sinnlos verstreicht. Man hätte auch hier ein gutes Drittel wegkürzen können und dafür einen strafferen Film gehabt.
Schade: Die handwerkliche Umsetzung, aber auch die Atmosphäre sind überaus in Ordnung. Nicht nur einmal blitzt durch, dass "The Immortalizer" ein weitaus besserer Film hätte werden können, hätte man die vielen langweiligen Parts mal schön weggelassen. Auch die Schauspieler machen ihre Sache ordentlich, wirken aber zu ausdruckslos, um in Erinnerung zu bleiben. Man hat zwar auch einpaar kuriose Gestalten engagiert, doch auch das wollte nicht so recht funktioneren. Der "Humor" ist, wenn die Alten plötzlich mit den Stimmen der Studenten reden.
Immerhin stürmen die Zombies am Ende das Haus und einpaar blutige Szenen aus dem OP gibt es dann auch noch. Dass den "Immortalizer" bis heute niemand kennt, verwundert jedoch nicht im Geringsten. Schwache 5 Punkte dafür.