Review

Willkommen bei „Filme die die Welt nicht braucht“. Unser heutiges Thema:
Heiko Fippers Meilenstein „Das komabrutale Duell“.

Wenn ich bei diesem Film eine Story feststellen könnte würde sie an dieser Stelle stehen. Doch leider reiht der Film nur einen Haufen selten dämlicher Keilereien und Metzeleien aneinander.

Tja.. und das ganze sieht dann VERDAMMT schlecht aus. Ok.. es mag ja ein Amateurstreifen sein, aber selbst dafür ist das dargebotene miserabel. So wird z.B. eine Spielzeugkettensäge benutzt um eine die Brust des Opfers zu zersägen, was auch einen riesigen Blutschwall hervorruft, aber 1 Minute später ist das einzige Anzeichen das schmutzige Hemd. Und das ist alles die Spitze des Eisberges. Bei jedem Einschuss spritzt das Blut (das mehr wie extremer Durchfall aussieht) meterweit.
DER Oberhammer ist wohl die Hirnspende, für die sich ein eh schon relativ debiler Kerl die Omme abreissen lässt, damit ein anderer ihm das halbe Hirn rausreisst und es dann mit einer Heissklebepistole in den Schädel eines weiteren Irren festklebt. Tja... der Mensch benutzt ja angeblich nur 30% der Hirnkapazität.. diese beiden Jungs wohl nicht mal mehr das.

Es mag sich ja alles ganz lustig anhören. Es ist anfangs auch unterhaltsam, doch nach 15 – 20 Minuten wiederholt sich das ganze eigentlich nur noch und irgendwann kann man einfach nicht mehr über den 32sten Einschuss incl. 3-Meter-Blutfontäne lachen und so weicht die Freude am Trash sehr schnell der Langeweile.

Fazit:
Ich frage mich wie ich die ganzen 90 Minuten durchhalten konnte (waren wahrscheinlich die 6 Bier).
Mein Tipp: WENN man unbedingt dieses Machwerk sehen will, dann bitte im 4fach Schnelldurchlauf. Doch auch das dürfte noch hart an der Schmerzgrenze sein.
Prädikat: absoluter Sondermüll

1 von 10 Punkten

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