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Ein multimedialer Wettbewerb der besten Kämpfer namens PowerNet–Show wird erneut ausgetragen. Diesmal versuchen die Organisatoren den asiatischen Markt mit einem entsprechendendem Star zu erobern. Ein "Extreme Challenge" unter den Kämpfern findet statt...

"Bloodsport" meets "Takeshi's Castle". Mit ausnehmend frischen Gesichtern in den Hauptrollen besetzt, wartet der frühere "C3 Fighters" mit einer äußerst klischeehaften und nahezu immer vorhersehbaren "Geschichte" auf. Die einzige Überraschung kam genau in der Mitte; das könnte man mit viel Wohlwollen sogar einen Cliffhanger nennen. Drei Skriptautoren hat man dafür verheizt. Das der Streifen zum Ende hin immer etwas besser wurde, verdankt man der ausgefeilteren Choreographie und dem frühen Ausscheiden der meisten westlichen Gwailos (allesamt außergewöhnlich miese Darsteller/Typen). Zum großen Leid wurde auch der gesamte Film zur Hälfte in englisch gedreht, was sich zu gleichen Teilen billig und lächerlich anhörte. Genauso cheap waren die Kulissen á la Streetfighter/Mortal Kombat 2, und die versuchten Drama-Einschübe. Zu dem Wichtigsten (schließlich handelt es sich um einen reinrassigen Actionfilm): Die Martial Arts Szenen - nur durch wenig Dialoge unterbrochen - waren flott und anständig... aber nicht beeindruckend. Da war von Tung Wai etwas mehr fällig. Wer allerdings auf Wire-Work und andere Sperenzien a la CGI sehr gut verzichten kann, kommt durchaus auf seine Kosten. Alles handgemacht; nur manchmal ist die Kamera zu nah am Geschehen dran und der Schnitt zu schnell, was die Übersichtlichkeit einschränkt. Auffallend die häufigen eingefrorenen Bilder statt Zeitlupen und die Überschneidungen in s/w. Eigentlich nicht so langweilig und der ideale Party-Film zum nebenbei und mehrmals ansehen. Patricia Ja Lee ist ja süß!

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