Alle Kurzkommentare


6

In einer Zombieapokalypse muss eine Handvoll Leute ums Überleben kämpfen. Statt auf Story oder Charaktertiefe setzt der Film voll auf Action. Sehr gut, denn den Laiendarstellern, die vermutlich gerade das Abitur hinter sich gebracht haben, nimmt man ihre Rollen eh nicht ab. Daher ist es gut, dass sie nur da sind, um zu kämpfen. Gerade der Actionheld scheint einen Martial-Arts-Background zu haben und sorgt für ein paar coole Kämpfe. Neben Schlägen und Tritten werden auch Wrestling-Moves wie ein German Suplex ausgepackt. Und der geht auch noch durch einen Tisch. Der gute Mann hat außerdem stets einen trockenen Oneliner auf den Lippen. Einfach getrickste Splattereffekte und Knochenbrüche gibt es auch noch. Somit hat man hier einen stumpfen, aber verdammt temporeichen Amateur-Actionfilm, der bestens unterhält.

8

Von allen Werken, die ich bislang für die Underdogs-Rubrik des Magazins Deadline reviewen durfte, ist dies mein persönlicher Favorit und auch eines der ganz wenigen Glanzlichter im für meine Begriffe schwachen und enttäuschenden Filmjahr 2010. Nun ist DEAD SURVIVORS beileibe nicht frei von Mängeln und bietet mit seinen Anleihen bei 28 DAYS LATER und RESIDENT EVIL (den Games, wohlgemerkt) nichts Neues, aber es ist einfach eine verdammt geile Zombie-Endzeitnummer. Die CGI-Helikopter und -Explosion sind jetzt nicht so prall, doch alles andere, besonders die Atmo, ist für eine deutsche Independentproduktion 1A. Dank des athletischen Hauptdarstellers funktioniert auch die ausgiebige körperliche Action bestens. Und ein weiterer Pluspunkt sind die süßen Girls. Die hölzerne englische Synchro sei dem Film nicht angerechnet.

Kritik verlinken oder schreiben
Details
Ähnliche Filme