Bal - Honig
Die Handlung ist sehr schnell erzählt:
Ein Junge lebt mit seiner Mutter und seinem Vater irgendwo auf einem Berg im türkischen Hinterland. Der Vater sammelt wilden Honig von wilden Bienenvölkern und muß dazu oft auf hohe Bäume klettern um an den Honig zu kommen. Der Junge ist nicht gut in der Schule, weil er sich nicht laut zu sprechen oder vorlesen traut. Die Mutter ist liebevoll und kümmert sich um den Haushalt. Naja, der Vater geht wilden Honig suchen auf anderen Bergen,
es kommt dabei zu einem Unglück, der Sohn trauert.
Das interessante an diesem Film waren die oft minutenlangen Einstellungen, ob mit oder ohne Darstellern.
Oft wurden auch einfach nur die urwaldähnliche Landschaft aufgenommen.
Die Familie wurde von guten Schauspielern gespielt, besonders der kleine Junge war hervorragend.
Die restlichen Personen scheinen eher Laiendarsteller gewesen zu sein.
An die Nieren gehen auch die Szenen, in denen der Junge in der Schule verzweifelt, weil er immer wieder versagt.
Gesprochen wird in dem Film extrem selten.
Das schweigsame Bergvolk konnte nicht besser umgesetzt sein.
Man muß sich auf diesen Film einlassen können, denn wirklich passieren tut nichts.
In einem anderen Film wäre diese komplette Handlung in einer 3-Minuten Szene drin gewesen.
Er ist gut, aber auch nicht der beste aller Zeiten.
Und die Botschaft des Filmes?
Da denk ich noch drüber nach.
Irgendwie ist sowenig passiert, das ich noch keine Botschaft entdeckt habe.
Einfach ein sehr ruhiger Film, der eine alltägliche Situation darstellt.
Nicht mehr, nicht weniger.
Interessant.
In der Wertung 7 von 10 Punkten