Auch dieser Werwolffilm der Daninsky-Saga mit Paul Naschy reit sich nahtlos in die Reihe der spanischen Horrorfilme aus den 70er Jahren ein.
Der Vater von Waldemar Daninsky (Paul Naschy) ist auf der Jagd nach Satananhängern. Er tötet den Mann einer Hexe und nimmt auch diese und ihre Gehvolksleute gefangen und lässt sie töten. Kurz vor dem Tod verflucht die Hexe Waldemars Vater, auf das seine Nachkommen mit einen schrecklichen Fluch belegt sind.
Jahre später soll der Fluch in die Tat umgesetzt werden. Anhänger Satans schicken eine junge Frau zu Waldemar. Mit Hilfe eines Tricks kommt sie zu Waldemars Schloss und verbringt die Nacht mit ihm. Als Waldemar noch schläft, verletzt die Frau Waldemar mit einem Schädel eines toten Tieres und ihrem Blut. Von nun an ist Waldemar verflucht und in jeder Vollmondnacht verwandelt er sich in einen Werwolf. Es ereignen sich grässliche Morde in der Umgebung. Ist Waldemar der Mörder oder ein entflohener Irrer, der auch die Gegend unsicher macht?
Die Story gewinnt sicherlich keinen Oscar, aber auf solche Sachen muss man sich einlassen, wenn man sich diese Art von spanischen Filmen anschaut.
Der Film steht und fällt natürlich mit Paul Naschy, welcher sich mal wieder als Werwolf durch die Gegend kämpfen muss.
Nach dem guten Anfang braucht der Film eine Weile, um in die Gänge zu kommen. Man nimmt erst mal am etwas langweiligen Leben von Waldemar teil, bis sich der Fluch endlich erfüllt. Trotzdem ist dann immer noch nicht klar, wer da überhaupt mordet.
Auch die üblichen Nacktszenen fehlen hier nicht, wenn auch sie aus heutiger Sicht sehr schlicht und kurz sind, da sieht man in jedem billigen RTL-Weltpremieren-Film mehr.
Auch die F/X reißen niemanden wirklich vom Hocker, teilweise wird relativ früh weggeblendet (wenn z.B. eine Axt fliegt) oder man sieht das Endprodukt. Jedoch kann man sagen, Curse of the Devil ist blutiger als der Durchschnitt der Filme aus den 70ern.
Fazit: Auch Curse of the Devil ist ein weiterer Naschy-Film, mit schwächen im Storyaufbau, da gerade zu Begin der Film recht langatmig ist, trotzt der geringen Lauflänge von 80 Minuten. Kein Knaller, aber auch kein Müll, halt genau dazwischen.