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Kampf den Schlaftabletten

So ähnlich hätte man Kampf der Titanen locker umtaufen können. Konnte schon das Original nicht wirklich jemanden vom Hocker reißen, so schafft es auch dieses jämmerliche mit CGI vollgepfuschte Remake schon gar nicht. Einer der Gründe mag wohl in der vergeigten 3-D Technik liegen, die hier zwangsweise über normale 2-D rüber gestülpt wurde. Eigentlich wäre eine 1-D Technik hier optimal, weil 1-dimensional ist hier wirklich alles von der Schauspielerriege bis hin zur lahmen Handlung. Paychequer-Movie nennt man gemeinhin so ein Machwerk: Ein Film gemacht um Geld zu verdienen und nicht um irgendjemand zu unterhalten. Alle holten sich brav ihre Gehaltsschecks, ohne auf irgendeine Qualität zu achten oder auch nur annähernd zu versuchen ihren Rollen Leben einzuhauchen. Liam Neeson und Ralph Fiennes als Götter zu verbraten ist zwar ein Witz, aber anscheinend brauchten beide dringend Kohle. Wer auch immer die anderen Schauspieler dieses großartigen Ensembles sind, man wird es nie erfahren, denn sie alle sind dazu verbannt unterirdisch zu bleiben. Es dauert eine Weile bis der Zuschauer endlich Action zu sehen bekommt. Diese wäre sicher unterhaltsam, wenn ja wenn nicht wieder die teuflische Rüttel-Schüttel  Kamera diesmal im Duett mit einer verhauten 3-D Technik zum Einsatz gekommen wäre. Bis dahin kann der geneigte Zuschauer aber ruhig weiterhin an seinem Popcorn kauen und Cola schlürfen. Weil der Film 3-D ist, gibt’s gerade noch 3 Pünktchen.

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