Review


Inhalt:

China..., in den Jahren der bürgerlichen Revolution. Diese ist noch nicht abgeschlossen..., die Revolutionäre kämpfen noch gegen vereinzelte Warlord-Zellen im ehemaligen Kaiser-Reich.

Ein unsauber-unseriöser Geschäftsmann... namens Jackal Lam (Chiang Yang) betrügt seine Geschäftspartner. Nachdem diese für seine Waren gezahlt haben, werden sie von ihm und seinen Schergen brutal zusammengeschlagen, und oftmals getötet.

Zwei sehr starke KungFu-Fighter... Roger Ho (Cliff Ching Ching) und Frank Chan (Ching Cheng aka Anthony Chan Keung)..., sie wollen Lam das Handwerk legen..., auch als es insbesondere um Waffen geht, die sie an die Revolutionäre aushändigen wollen.
Chan und Ho haben nur wenige Getreue an ihrer Seite, darunter eine junge, taffe Frau.
Es gelingt Lam und seinem Ober-Boss (Chiu Keung) nicht, die beiden Männer in die Hand zu bekommen.

Es kommt zu zahlreichen Kämpfen..., und schließlich zum blutigen Show-Down.
Die Gangster haben einen gefährlichen japanischen Fighter (Yasuaki Kurata) angeheuert..., ein gnadenloser Kampf auf Leben oder Tod steht an....!


Fazit:

Ein Klassiker des Eastern..., oder eher ein Geheim-Tipp? Eines steht indes fest: "Flash Challenger" ist ein kaum bekannter, rarer... und vor allem absolut knallharter KungFu-Actioner!

Im Todesjahr von Bruce Lee..., der das Genre des eisenharten Eastern, des klassischen KungFu-Films, maßgeblich prägte... entstand eine Produktion die auf genau dieser ausgelösten Welle -Bruceploitationer oder Filme die genau dem Stil der Bruce Lee-Streifen entsprachen- mitsurfte.
"Flash Challenger"...., ein konzentrierter, knallharter KungFu-Actioner..., in gediegener Kulisse..., mit simpler Handlung und vor allem mit zahllosen Fights gespickt.

Die Kulissen sind einfach..., doch auch überraschend gepflegt indoor..., und outdoor in mitunter schäbigem Ambiente, doch die verfallenen Hausruinen und die raue Felsnatur im Finale des Streifens, hatte das gewisse "etwas".
So verströmt denn "Flash Challenger" den Charme eines B-Eastern...., der anfangs etwas schwer in Gang kommt, die Story ist so einfach wie aber zu Beginn nicht immer kohärent, fast wirr erzählt. Doch steigert sich der Spannungsbogen und die Dinge klären sich, der Streifen entwickelt sich denn fast subtil aber stetig..., der eingefleischte Eastern-Fan "fummelt" sich -so wie die Regie selbst- so langsam in den Film rein.
Dieser Eastern zieht den Betrachter fast unmerklich immer mehr in den Bann.
Und dann rockt nur noch eines: Die eisenharte, kernig-dynamische KungFu-Action!

Knallharte Fights..., klassische Techniken, doch reell vorgetragen..., kein langes Schlag-Block-Schlag-Block-KungFu..., die Realistik im Stil... wie es Bruce Lee in seinen Filmen propagierte, man trifft sein Ziel hart und schnell.
Das prägt die dynamisch-intensive, harte Action in "Flash Challenger"..., zahllose KungFu-Schlägereien würzen den simplen Plot..., und das rund viertelstündige Finale... Kurata vs. Ching Ching & Ching Cheng (Anthony Chan Keung) ist fast ein Pas de Trois des KungFu.
Das rau-kernige Dubbing, die Geräuschkulisse während der Fights..., verstärkt die Härte und die hohe Intensität der Gewalt.
"Flash Challenger"..., ein KungFu-Hit..., und leider selten gezeigt, zwar einer der vielen an Bruce Lee orientierten MA-Actioner jener Jahre..., doch hätte er mehr Beachtung durchaus verdient gehabt.

Es geht hier nicht um einen einsamen, harten Kämpfer..., wie bei Bruce Lee und seinen Erben. Zwei "Buddies" kristallisieren sich hier fast heraus... Cliff Ching Ching und Ching Cheng aka Anthony Chan Keung..., die es fast gemeinsam mit den Villains aufnehmen.
Beide können schon KungFu..., müssen nicht zu fertigen Kämpfern gemacht werden...., sie sind die Helden ohne Allüren. Und fighten verbissen..., so verbissen wie sie sich denn ihre Rollen hinein wühlen. Sie überzeugen..., und das dann natürlich vor allem fighttechnisch.
Die junge Dame, die kurz in einer letztendlich wenig gehaltvollen Rolle an ihrer Seite steht, ist mir namentlich leider nicht geläufig..., und der Cast um die beiden Helden ist eh nur so drumrum gebaut.

Die Villains sind stereotyp gezeichnet..., brutal und hinterhältig, füllen denn Chiang Yang und Chiu Keung als Ober-Motz der Bösen ihr Rollenbild solide und erwartbar aus.
Gast-Star dieser Produktion ist der wohl namentlich bekannteste Akteur dieses Eastern..., der nur in den letzten 13 Minuten dieses Films zum Einsatz kommt, als KungFu-Action-Total angesagt ist: Yasuaki Kurata..., der natürlich noch eine klasse Technik in die Fight-Action bringt, was das Ganze steigert.

Viel gibt es zu diesem raren, doch durchaus für Genre-Anhänger beachtenswerten, knallharten KungFu-Actioner nicht zu sagen..., der sich verdiente, mehr als passable 6,5 von 10 Punkte in meiner Bewertung redlich erfighten kann.

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