Review

Weiteres Actionvehikel um Hong Kong-Star Moon Lee, die abermals eine Polizisten spielt, die sich mit allerhand Mafiosi und düsteren Kartellen anlegt.

Ist dieser Film in der ersten Hälfte ein geradezu banaler Polizeikrimi, so entwickelt sich in der Zweiten ein knalliger Söldnerstreifen daraus, bei dem nicht nur das halbe Dorf zerschossen wird, sondern auch gewaltig der Dschungelboden bebt. Die finale Entscheidung darf dann wiederum im nächtlichen Hong-Kong fallen.

Auch hier ist Story eher nebensächlich, um bei jeder Gelegenheit eine handfeste Prügelei oder Ballerei vom Zaun zu brechen. Dabei hätte man sich dann doch etwas mehr Originalität und bessere Ideen gewünscht, anstatt eine solch lieblose Haudrauf-Orgie zu veranstalten. So bietet auch "Angel Force" unterm Strich nichts Bemerkenswertes oder Außergewöhnliches. Schade auch, dass man den Part mit dem weiblichen Terminator (HK-Girlie mit Maschinenpistole und in schwarzer Lederkluft) nicht weiter ausgebaut hat.

Dennoch ist "Angel Force" kein schlechter Film geworden, der vor allem ab der zweiten Hälfte erheblich an Fahrt gewinnt. In der Masse aller HK-Actioner sicher kein herausragendes Produkt. Wer Besseres kennt, kann diesen Output gestrost überspringen.

Knappe 6 Punkte.

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