Mit "Die Karte-Killer" aus dem Jahre 1974, bekommen wir den ersten Teil der sehr erfolgreichen "Sister Streetfighter Serie" aus Japan zu sehen. Es handelt sich hierbei um einen Ableger der ebenfalls bekannten "Streetfighter Serie" mit Sonny Chiba. Dieser Sonny Chiba hat auch hier eine kleine Rolle, wo er mal wieder beim Kämpfen einen bleibenden Eindruck hinterläßt. Star des Films ist die niedliche und vor allem schlagkräftige Etsuko Shihomi. Eine wirkliche Powerfrau. Storymäßig bietet uns Regisseur Kazuhiko Yamaguchi wirklich nichts aufregendes. Eine einfache und geradlinig erzählten Geschichte, die als Aufhänger für unglaublich abgefahrene Kampfszenen dient. Es macht schon Freude Etsuko Shihomi dabei zuzusehen wie sie sich reihenweise ihrer Gegner entlediegt. Dabei geht es auch nicht gerade ziemperlich zur sache. Da hat man sich wirklich eine menge einfallen lassen. Am besten zu sehen als Etsuko Shihomi im wahrsten Sinne ihrem Wiedersacher den Kopf verdreht. Auch Sonny Chiba läßt sich da nicht Lumpen. Er entlediegt sich einen der Bad Guys, indem er kurz mal dessen Eingeweide heraureißt. Schon heftig was man da zu sehen bekommt. Ein bißchen driftet der Film auch schon ins Trashige ab. Wenn zb eine Horde von Gegnern mit einem Papierkorp, anders kann man es nicht beschreiben, auf dem Kopf sich zum Kampf stellen. Da muss man schon leicht schmunzeln. Nicht zu vergessen der Blasrohrmönch auf dem Dach. Schon abgefahrene Typen die im Film auftauchen und es sind noch einige mehr. Als Bösewicht sehen wir auch Masashi Ishibashi als Inubashiri, der sich ja schon mit Sonny Chiba in dessen Streetfighter Filmen geniale Kämpfe lieferte. Beide treffen auch hier wieder auf einander. Dann haben wir noch den coolen Oberbösewicht, gespielt von Kengo Miyaji. Der hat mir außerordentlich gut gefallen. Leider der Endkampf wo er seine Eisenkralle zieht, erinnert mich ganz klar an Bruce Lees "Der Mann mit der Todekralle", enttäuschte mich ein wenig. Viel zu kurz und unspektakulär war der Kampf. Was aber natürlich nichts daran ändert das mich der Film hellauf begeistert hat. Was mich auch zu meinem Schlußfazit bringt. Man bekommmt hier einen wirklich herausragenden Nippon-Eastern geboten. Eine zwar einfache Story, die aber durch extrem abgefahrene Fights und herausragenden Darstellern, allen voran Etsuko Shihomi zu begeistern weiß. Schon sehr schade das es die vierteilige Reihe nicht komplett zu uns geschafft hat. Die DVD von Anolis die jüngst erschienen ist, hat eine sehr schöne Bildqualität. Der Ton ist ebenfalls sehr gut und jederzeit verständlich. Die dt.Synchro ist mal wieder Top und wer will kann den Film im original mit dt.Untertitel sich reinziehen. Das ganze wird in einer schönen Buchbox herausgebracht.