Review

Oh Mann! Ich hab ja schon viele schlechte Filme aus den 70ern gesehen, aber "Frankensteins Horrorklinik" gehört definitv zu den "Worst-Ever". Allein der potthässliche, dauergeile Hauptdarsteller mitsamt seiner lächerlichen Synchro ist schon ein guter Grund, sich dieses Machwerk um eine als Experimentierlabor missbrauchte Erholungsanstalt nicht anzutun. Spannung und gepflegte Gruselatmosphäre sucht man vergeblich, da das Potenzial des alten Herrenhauses mit seinen Gängen, versteckten Kammern und dunklen Kellern nur seltenst genutzt wird. Überhaupt spielen schlicht zu viele Szenen im Hellen! Lediglich das nervtötende Gekreische der Hauptdarstellerin reißt einen gelegentlich aus dem Tiefschlaf. Mit etwas Durchhaltevermögen bekommt man dann - neben ein paar ferngesteuerten (!) "Zombies" - sogar ein paar überaus billig gemachte Goreszenen zu sehen, bei denen die kreative Idee der Köpfung das einzig Erwähnenswerte ist: Ein altes schwarzes Auto, welches an der Seite eine Art überlanges Messer ausfährt und mit Selbigem seine Opfer köpft. Wir sehen mal einfach davon ab, daß dieses Messer einen normalen Menschen bestenfalls in Hüfthöhe durchtrennen könnte, im Film jedoch Köpfe in einen Sack fallen. Sei es drum...
Einzig positiver Aspekt dieser trashigen Obergurke ist die Darstellerleistung des - in der deutschen Synchro - Dr. Frankenstein (Michael Gough), der doch recht stimmig rüberkommt.

Allen, die aufgrund des reißerischen Titels einen echten Horror-Knaller erwarten, kann ich nur raten: Lasst diese vollkommen aus der Zeit gefallene Zelluloidverschwendung da, wo sie ist! Bestenfalls zum Ablachen unter Alkoholeinfluss geeignet...

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