Dantes Geliebte, Beatrice, wurde von einem Unbekannten umgebracht. Sie verstirbt noch in Dantes Armen. Doch ihre Seele wird von Luzifer abgefangen und die in Hölle verschleppt. Dante folgt ihnen in die Hölle, wo er sich den Weg zur die neun Höllenkreise kämpfen muss, um seine Beatrice retten zu können.
Das animierte Epos basiert auf dem gleichnamigen Computerspiel, welches ich allerdings nie gezockt habe, insofern kann ich da keinerlei Vergleichsmöglichkeiten ziehen. Was allerdings auffällt ist der doch mehr grobe Zeichenstil und vor allem das da mehrere Teams beteiligt und mit jeweils eigenem Stil am Werk waren. Dieselben Figuren sehen in den jeweiligen neun Kreisen bzw. Episoden bei Dantes Reise durch die Hölle stellenweise extrem anders aus. Da werden Frisuren, Körperbau, Haarfarben und -Längen doch munter durchgewechselt, als hätte jeweils die Teams grobe Vorgaben und viel Raum für eigene Inspirationen gehabt.
Allerdings zeigt schon Freigabe ab 16 das man es hier nicht mit einem Disney Streifen zu tun hat. Dante hat eine durchaus beeindruckende Riesensense mit Original Rückgratgriff dabei und nutzt die auch fleißig aus. Da werden Heerscharen von Höllenbewohnern geschnetzelt und sogar Figuren aus den Legenden wie Charon, König Minos oder Zerberus (was vermutlich im Game Bossgegner waren) bekämpft und getötet, bis man dann natürlich im innersten Höllenkreis natürlich auf den Leibhaftigen und der leicht modifizierten Geliebten trifft.
Wie gesagt, für Grafik-Ästheten ist der Film jetzt eher nichts, aber wer Fantasy-Action mag oder das Game gezockt hat könnte an Dantes wilden Höllenritt durchaus Freude haben.
7/10