kurz angerissen*
erstmals veröffentlicht: 11.05.2013
Dem viel beachteten "9 Songs" in jeder Hinsicht vorzuziehen. Prätention mag man "Bedways" anlasten können, persönlich konnte ich diese aber nicht erkennen; Kahl spielt ein durchaus raffiniertes Spiel mit dem Zuschauer, benutzt den Filmkontext für die teilweise direkte Kommunikation mit dem Zuschauer (vor allem bei der Masturbationsszene am Ende), wozu der dokumentarische, sleazige Look des Films und die kargen Drehstätten hervorragend passen. Hat seine Schwächen, bietet aber wenigstens so manch interessanten Ansatz, der die (wenigen) pornografischen Szenen nicht ganz so stumpf und selbstzweckhaft wirken lässt.
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