Alle Kurzkommentare


4

Und einmal mehr der Versuch einer Hommage an das Grindhouse-Kino der 70er. Nunsploitation, Lesbenaction, Vergewaltigungen, Biker Gangs und Musik wie in einem Spaghetti-Western: Da ist von allem was dabei, nichts davon ist so wirklich meins und der Unterhaltungswert ist trotz all der verschiedenen Elemente irgendwie auf der Strecke geblieben. Nicht etwa, dass der Film nicht überaus bemüht, stilvoll und lebhaft wäre, aber so richtig zünden tut er auch nie. Auffällig sind die massenhaften Texteinblendungen. Zuerst sind es nur die Namen sämtlicher Figuren, wenn sie das erste Mal auftauchen - wir sollen wohl gleich Ehrfurcht vor denen haben, oder wie? Dann kommen noch Zeit- und Ortsangaben sowie Übersetzungen ins Englische hinzu - zu viel! Schön nur, dass die verlogene, verdorbene katholische Kirche eine Breitseite abkriegt.

5

Wiederauflagen des guten alten Exploitation-Styles wecken immer wieder Interesse und Neugierde, ist dies doch ein Genre was sich vom fast durchweg aalglatten Filmangebot heutzutage angenehm abhebt. Aber ich rede von den Originalen aus den primär 70ern. Leider verwechseln die meisten Macher, welche sich aktuell an solchen Werken versuchen schmutzig, roh und ungeschliffen mit geschmacklos und billig. Wahrscheinlich lässt sich das gute alte Feeling auch einfach nicht wieder erwecken und schon gar nicht mit aller Gewalt(!).

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