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Sieben junge Leute, darunter ein Privatdetektiv, erleben in einem verfallenen Leuchtturm einer verrufenen Insel ein Meuchel-Metzel-Melodram dergestalt, das sie sich auf Leben und Tod mit einem kichernden, lallenden und zuweilen flötenspielenden ( ! ) Irren herumzuschlagen haben. Von lebenden Leichen keine Spur (der deutsche Titel ist mal wieder total daneben), dafür mischt der phönizische Gott Baal in Gestalt einer goldenen Statue gehörig mit.
Ein Trash-Streifen nach ausgeleiertem Strickmuster, bei dem das Gähnen auf langatmigsten Wegen kommt: wabbernde Nebel, miese Kulissen, grobschlächtige, längst abgewetzte Schauerbilder, konfektionierter Sparsex und ein paar müde Sprüche sind die Zutaten, die wohl kaum ausreichen dürften, den Zuschauer in Begeisterungsstürme verfallen zu lassen. Es beginnt schon bei der halbgaren Story, von den Darstellungskünsten einzelner Schauspieler gar nicht zu reden. Wer bedingungslos auf Trash oder unterdurchschnittlichen Horroreintopf steht, der kann sich den Film ruhig ansehen, er wird sicher nicht enttäuscht sein.

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