Review

Hammerharter Folterhorror gepaart mit Girlie-Elementen? So etwas kriegen doch höchstens die Japaner hin. Die Opfer, also die Bandmitglieder, gehen uns am Hintern vorbei. Und weil die Sadistin auch nie ein Motiv offenbart, gibt es absolut null Identifikation mit irgendwem. Vom Pacing her ist das Ganze auch total verkorkst: Der Film macht in der Mitte einen Riesensatz, droht dann selber die Übersicht über Realität und Visionen zu verlieren und startet seinen dünnen Plot verwirrenderweise neu in variierter Form?! Den Streifen werten 2 Sachen doch noch auf. Da ist zum einen die Grausamkeit, die selbst einen HOSTEL erblassen lässt. Selbst vor Genitalverstümmelung wie bei Andreas Schnaas wird nicht halt gemacht. Zum anderen ist America Olivo als Schurkin einmal mehr so energisch: Sie ist abwechselnd arrogant, verspielt, sexy und beängstigend.

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