kurz angerissen*
erstmals veröffentlicht: 02.02.2014
Ziemlich harte Kiste, thematisch wie auch teilweise grafisch. „Red, White And Blue“ mixt Vergewaltigungs-, Psycho- und Rachedrama im White-Trash-Milieu zu einem wenig verträglichen Cocktail, der sich tief in den Gedärmen einnistet. Der Plot springt auch gerne mal von einem Fokus auf den nächsten und lässt immer mal wieder eine neue Figur im Rampenlicht der Hauptrolle aufleuchten; eine innovative Methode, ihre Schicksale miteinander zu verknüpfen, ohne deswegen direkt zum Episodenfilm zu zerfallen. Gedreht mit reichlich Filmkorn, werden Schmutz und Intimität gleichermaßen greifbar. Schaut man vielleicht nie wieder, sollte man aber zumindest einmal gesehen haben, wenn man mal wieder Lust auf etwas Kontroverses hat.
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