Review

Ziemlich entäuschend was uns Regisseur Kirk Wong mit "Taking Manhattan" hier vor die Nase setzt. Der Film kränkelt vor allem an ein katastrophales Drehbuch, was sehr viele ungereimtheiten aufweißt. Hier wird einfach ein Hongkong Undercoveragent nach New York geschickt für einen Auftrag, aber warum seine Frau und sein Kind mit gekommen sind wird einfach nicht beantwortet. Auch warum er kein Geld verdient wenn er doch im Dienst ist, ist schon ziemlich unlogisch. Dann fängt er auch auf einmal an Hotdogs zu verkaufen und will nicht mehr Undercover arbeiten. Alles zielmich konfus. Auch das man einen dunkelhäutigen Radiomoderator mit in die Geschichte einbaute ergab keinen Sinn, da er nur dummes Zeug quatscht. Für die eigentliche Geschichte ohne Bedeutung. Auch die Dialoge waren doch zum größtenteils eine Zumutung. Schlicht und ergreifend war das Drehbuch eine Katastrophe.
Die Actionszenen waren ganz o.k. Allerdings waren die Räume in denen gekämpft wurde ziemlich schlecht ausgeleuchtet und die Fights schnell geschnitten. Deswegen konnte man auch nicht alles immer erkennen. Der Showdown war ebenfalls recht gut und ziemlich blutig. Die Location in New York war gut ausgesucht. Es war alles ein wenig schmuddelig und dreckig, was aber gut zum Film passte. Die Schauspieler waren dagegen nicht der Rede wert und spielten ziemlich schlecht. Im großen und ganzen ein ziemlich enttäuschender Streifen.

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