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Zwei Punkte Abzug bekommt der Film wegen der nervigen Steadycam - Aufnahmen und den kruden Farbspielen die nicht immer ins Stimmungsbild passen! Der Rest allerdings ist ein überzeugendes und teilweise echt drastisches Familiendrama, bei dem das Lachen über die Alkoholeskapaden des Vaters und der Umgang mit den prolligen Onkel eher ein realistisches Bild zeigen als eine Kalauerparade. Lachen kann man bei dem Film nicht wirklich, auch wenn das nackte Fahrradrennen noch als lustig zu empfinden ist. Der Film zeigt schwarzhumorig - böse das Familienleben eines Heranwachsenden in seiner eher Assi-Familie. Dass das auch abfärbt,. erfährt man als der Junge dann 27 Jahre alt ist und kein Baby haben will, und sogar seine Freundin die es behalten will deswegen verlassen würde. Zuviel Narben hat die eigende Vergangenheit geschaffen. Fazit: kein Film für Zwischendurch, aber einer der ungewöhnlichsten europäischen Filme der letzten Jahre!