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7

Episodenhaftes Comicabenteuer mit viel nackter Haut und Rock ´N´ Roll ! Nur eine geheimnisvolle, grüne Kugel aus dem All, die Besitz von Menschen ergreift und sie böse Dinge tun lässt, halten die Episoden zusammen... Nicht alle sind überzeugend, IMO wird´s gegen Ende verwirrend, aber es ist dennoch nicht schlecht gemacht! Die Zeichnungen sind für 1981 gut und ich mag einfach diesen Zeichenstil! Klar, die Frauen sind sehr oft nackt & Mitttel zum Zweck, aber es ist ein Comic und wenn ein bisschen diese Comics kennt, weiß, was ihn erwartet! Der Soundtrack ist prominent besetzt mit Black Sabbath, Cheap Trick, Journey usw. - Heavy Metal ala 1981! m/

8

Episoden-Zeichentrick-Film mit vielen bunten und interessanten Ideen, der aber leider kaum Tiefgang besitzt und nur ab und an mäßig spannend ist. Man merkt aber doch überall das Herzblut welches in den Bildern steckt und an Kreativität mangelt es den Episoden nicht. Nur die Umsetzung in eine spannende Geschichte missglückt leider zu oft. Aber als Fan von Zeichentrickfilmen und den wenigen Vertretern für Erwachsene kneift man da schon mal ein Auge zu und vergibt einen Punkt mehr.

0

'Heavy Metal' wirkt aus heutiger Sicht nicht sehr innovativ. Der Film ist aber ein Vorreiter der Animationsfilme für Erwachsene gewesen und gilt deshalb als Kultfilm. Seitdem japanische Animes auch in der westlichen Welt zum Kulturgut gehören, sind Animationsfilme mit sexuellem oder blutigem Inhalt zur Normalität geworden. 1981 aber waren Zeichentrickfilme in Amerika und Europa ausschließlich für Kinder bestimmt. 'Heavy Metal' ist daher seiner Zeit weit vorraus gewesen und hat Erwachsenen-Comic-Verfilmungen hierzulande salonfähig gemacht. Inhaltlich spiegelt der Film am ehesten die Fantasien pubertierender, männlicher Teenager wieder, außerdem wirken die einzelnen Episoden etwas zusammenhanglos. Fazit: Nicht für jeden geeignet, aber trotzdem Kult! (6/10)

10

Diese Verfilmung diverser Kurzgeschichten aus dem berüchtigten gleichnamigen Undergroundcomic für Erwachsene bietet zwar keine tiefgründigen oder besonders sinnvollen Handlungen, aber doch ein kultiges Kaleidoskop aus SciFi, Horror und Fantasy - stets mit einem pubertären und zynischen Touch, aber vor allem mit einem so wuchtigen Soundtrack und Score, dass einem die Tränen vor Freude kommen. Gerade Taarnas Theme ist eines der mitreißendsten und bombastischsten Musikstücke, welches meine Ohren je erfreuen durfte. Nicht ganz so stark ist der Zeichenstil, der in jeder Episode von unterschiedlichen Zeichentrickkünstlern entwickelt wurde, aber der Gesamteindruck ist auch in optischer Hinsicht noch äußerst positiv. Jedenfalls erreicht kaum ein Fantasyfilm mit realen Darstellern eine solch magische Wirkung wie dieser Zeichentrickrausch aus Sex, Gewalt und Humor, welcher regelrecht süchtig macht.

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