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Punisher-Cyborg-Terminators zwischen grauen Büroraummonolithen

„T-Force“ ist ein Vorzeige-PM Entertainment-Actionfest aus dem tiefsten Videothekendschungel der 90er, wenn eine Gruppe cybernetisch modifizierter Supersoldaten zuerst eine „Die Hard“-ähnliche Geiselnahme stoppen müssen und danach selbst zur Zielscheibe werden, wenn sie a la „Blade Runner“ abgeschaltet werden sollen. Was die „Terminal Force“ natürlich nicht ohne Gegenwehr mit sich machen lässt… 

Videothek Runner

Das Potpourri an Hits, die hier „zitiert“ werden, ist natürlich mal wieder der schamlose Wahnsinn. Und trotzdem treibt „T-Force“ eben diesen Wahnsinn und dieses filmgeworden-freche „Fantum“ definitiv charmant und ballerfest auf die Spitze. Das Intro könnte heutzutage nur Satire sein, der Rest würde niemals dermaßen den Bodycount und die Mundwinkel hochtreiben. Und genau deswegen liebe ich „T-Force“, der richtig Lust macht mehr im PM Entertainment-Katalog zu stöbern oder gar komplett einzutauchen. Die Geiselnahmeaction zu Beginn ist weit mehr als nur Einleitung und nimmt fast das komplette erste Drittel des Films ein, wird auch kaum mehr deutlich getoppt. Aber das ist ja egal. Genauso, dass hier (selbst für PM-Verhältnisse) „echte“ Stares fehlen. Und es ein bisschen weniger „Autoaction“ als in anderen ihrer Produktionen gibt. Unterhalten und teils sogar „weggeblasen“ hat mich „T-Force“ dennoch. Solch ein ungeniertes und geballtes Videothekenkaliber würde ich mal liebend gerne in bester Qualität auf der Leinwand sehen… Oder gehört das per Definition schon nur auf die Mattscheibe?! 

Mal Punisher, mal Power Rangers, nie Pushovers

Fazit: Eine Perle von und für PM Entertainment… „T-Force“ ist ein beeindruckend krachender und unablässiger Comicstrip von Actionpotpourri. Bescheuert und brachial gut. Nicht nur für seine Preis- und Gewichtsklasse! 

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