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Australien - wieder mal was aus Down Under. Das die Jungs da unten durchaus mal was gutes aus den Rohren ballern können, hat man beispielsweise mit "Die Erpresser", "Rogue" und "Black Water" gesehen. Dennoch überwiegen die Aussies mit Tierhorro-Streifen. Das können sie sicherlich am besten. 


Nun haben wir also "Road Train". Schaut wie eine Neuauflage von Spielberg's "Duell" aus. Ist es anfangs auch, aber entpuppt sich zur Effekt reichen Horror-Kost. 
Der Truck lebt, das ist das ganze Geheimnis. Aber nicht so wie Carpenter's "Christine". Er hier braucht frisches Blut, auch Fleisch muss sein, damit das Getriebe gut geschmiert ist. Wer braucht schon Öl, wenn's reichlich Tramper im Outback gibt. 

Leider wirkt der "Road Train" weniger bedrohlich als viele andere Gefährte. Die echten Road Trains die ich kenne haben 4-5 Anhänger, jener nur einen. Das ist die normale europäische Größenordnung, würde ich behaupten. 

Die Darsteller sind passabel. Sie sind eh nur Beiwerk. Machen ihre Sache aber durchaus ansprechend. Viele reichhaltige Dialoge und Charakterzeichnung sollte man ohnehin nicht unbedingt erwarten. Das der Großteil der Twens verknuspert wird, versteht sich von selbst. Die Frauen schreien, die Männer sterben. So siehts halt aus.

Die Effekte, besonders das innere des Trucks sind schön gemacht. Viel Gore gibts nicht, wenn dann aber ordentlich. Einige Szenen geschehen auch im Off. Macht aber wirklich nichts, die Atmosphäre fängt das gut auf. Man muss ja auch nicht immer alles an Gekröse zeigen. 

Fazit

Ordentlicher Horror-Streifen aus Down Under. Für nen netten DVD Abend absolut geeignet. 

6/10

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