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Die X-MEN auf Kantonesisch? Naja, nicht ganz. Ein paar schrille Gestalten (Cyborgs) mit absurden Superfähigkeiten, darunter Chinas Antwort auf Doc Ock, kommen schon vor. Doch zwischen dem rasanten Auftakt und dem leider sehr CGI-lastigen Finale sind einige Längen zu verzeichnen. Von den faszinierenden Bösewichten kommt insgesamt zu wenig, der Protagonist hadert zu lange mit seiner Heldenrolle und die Szenen mit den "normalen" Menschen, darunter vor allem Transvestiten und neunmalkluge Geek-Schulkinder, sind auch nicht so prall. Normalerweise machen bei den HK-Filmen die phantastischen Einfälle und die absurde Action so manches Mankos wieder wett - bei dieser mehr knuffigen denn ernsthaften Superheldengroteske ist das nicht ganz der Fall. Und noch eins: Bei den digitalen Spezialeffekten, insbesondere all den Shots von der futuristischen Megalopolis, hinkt man Hollywood noch gehörig hinterher.

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