Review

Stark an Hitchcock's "Psycho" angelehnte Hippy- und Sexploitation-Granate von William Rotsler ("Like It Is", "Leyla"), der wie gewohnt ungehobelt und belanglos daherkommt, in schlicht-beigem BW-Ton und mit seinem aufgepimpten Cabriolet in der Wüste zunächst wie eine abgespackte "Fear and Loathing in Las Vegas"-Variante im 60er Jahre-Look wirkt, für eine derartige Produktion aber durchaus noch als solide bewertet werden kann.

Die Psychostory um die durchgeknallte Schlitzerperle, auch eifersüchtige Freundin, kann dabei als weitaus nebensächlicher betrachtet werden, als man zunächst vermuten könnte.

Wieder mit dabei: Kleinere, drogeninduzierte Sexorgien und Eskapaden, stiltypische Musik und Flair im Retro-Look, was jeden nostalgisch oder noir angehauchten Exploitation-Fan zufrieden stellen dürfte.

"The Girl with the Hungry Eyes" entpuppt sich als typischer Sleazer oder Gonzo seiner Sparte, und hätte so oder so ähnlich auch aus der Feder Frosts oder Campas stammen können. Für Meyer wären es noch zu wenige Titten, vor allem in der Größe. Macht aber sehr viel Spass.


Mir zumindest ...


Eine glatte 7/10 .

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